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Gewindestecker waren die ersten Glasfaserstecker.
Sie wurden mit Metallferrule und interessanten Kugel-Lösungen
zur Führung der Glasfaser hergestellt.
Als einer der ersten wurde der SMA 905 genormt. Ferrulen ø
3,175 mm. Der SMA 906 hat eine Spitze die etwas dünner ist,
um sie in einer Kunststoffhülse in der Kupplung genauer zu
zentrieren. Die Stecker sollten sich nicht berühren, um ein
verkratzen und brechen der Fasern zu verhindern. Dadurch bedingt
ist die Dämpfung mindestens 0,3dB, meist jedoch 1-1,5dB. Die
Stecker haben keinen Verdrehschutz und das Schrauben ist aufwendig
und benötigt viel Platz. Die Weiterentwicklung ist der ST-Stecker,
der diese Nachteile beseitigt. Gewindestecker haben heute noch einen
Sinn, wenn eine Dichtung vorhanden sein muss, zum Beispiel an Maschinen,
oder falls sich der Stecker wegen Vibrationen lösen könnte,
wäre es möglich ihn zu kontern.
Die Deutsche Telekom benutzt den DIN 47256 SM Stecker mit Rutschkupplung,
um ein zu starkes Festschrauben zu verhindern. Es gibt ihn als 8°
und 9° (Telekom) Schrägschliff.
MM = Multimode (Gradienten- oder Mehrmodenfaser)
50 oder 62,5µm
SM = Singlemode (Mono- oder Einmodenfaser) 9µm
Ferrule = Stift der die Faser zentriert und
in dem bei den meisten Steckern die Faser eingeklebt wird. Er besteht
aus Keramik, Metall oder Polymer.
Hülse = Röhrchen, in dem sich die
Ferrulen treffen und zentriert werden um eine möglichst geringe
Dämpfung zu erreichen. Sie sind meist längs geschlitzt
um eine spielfreie Verbindung zu erreichen. Sie bestehen aus Keramik,
Metall oder Polymer.
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