Drehkoppler im Praxis-Einsatz auf der Cebit 2007
Auf der Cebit 2007 präsentierte IBM "sich
bewegende Bilder" auf einem sich drehenden Globus.

Um die Daten vom Steuer-Computer zu den einzelnen
Computern und Bildschirmen auf der Weltkugel zu senden, ist eine
Gigabitverbindung notwendig. Da sich die Kugel dreht, ist es notwendig,
die Verbindung mit einer Glasfaser zu lösen, da eine Kupferverbindung
mit Drehkoppler nicht funktionieren würde. So wird eine Glasfaser
und ein LWL Drehkoppler benutzt, um die Signale mit einer Wellenllänge
z.B. 1310 nm zu den Monitoren zu senden, und eine andere Wellenlänge
z.B. 1490nm (vom Monitor zum Steuer-Computer) sorgt dafür,
dass das Ethernet-Protokoll korrekt ausgeführt wird. Vor und
hinter dem Drehkoppler ist jeweils ein Mediakonverter, der die Signale
von elektrisch in optisch und umgekehrt wandelt.
Aufgrund des Aufbaus auf der Cebit 2007 musste das
Projekt innerhalb einer Woche - vom Angebot bis zur Installation
- erfolgreich abgeschlossen werden.
Das
Foto rechts zeigt die Kugel für IBM im Aufbau. Eingebaut ist
ein Drehkoppler mit ST Anschluss und ein Mediakonverter 1000Base SX
mit SC Anschluss, eine Faser für Hin- und Rückweg Gigabit-Ethernet.
Dies ist nötig, da der verwendete Drehkoppler nur mit einer Faser
arbeitet, und zwar ohne Probleme in beide Richtungen.
Von einem aussenstehenden Computer wird das Programm gestartet und
über einen Mediakonverter, deren Sender und Empfänger über
eine gemeinsame Faser arbeiten, über den Drehkoppler und den
zweiten Mediakonverter, zu den Laptops gesendet.
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