Fehlersuche im Netzwerk
Fiber Checker Pro
Der Fiber Checker Pro ist ein handliches, gut geschütztes Instrument
das für Techniker in der LWL Installationstechnik, Wartung
und Troubleshouting von einfachen und schwierigen Glasfaserproblemen
unerlässlich ist.
Der
Laser wird nur mit 2 AAA 1,5 V Batterien betrieben. Das Licht bei
650 nm ist deutlich heller und besser sichtbar als Licht mit 670
nm gleicher Leistung. Das Licht ist auch bei 9 µm Fasern bis
5 km und mehr sichtbar. Der Betrieb ist über 60 Stunden möglich.
Faserbrüche können auch durch den Kabelmantel bemerkt
werden (abhängig von Dicke und Farbe des Mantels). Mit der
universellen Steckeraufnahme können alle 2,5m Stecker mit PC
oder APC Schliff eingesteckt werden (FC, ST, SC, FDDI, ESCON, DIN,
E2000 ...)
Die Steckerqualität bzw. Verschmutzung der Stirnfläche
kann auch grob beurteilt werden, da bei guter Polierung die Steckerspitze
fast nicht leuchtet, sondern das Licht gerade aus der Faser austritt.
Bei Verschmutzung, schlechter Polierung leuchtet ein großer
Teil der Keramik rot.Ist die Faser im Stecker gebrochen, kann man
bei Keramikferrulen am unteren Ende der Ferrule einen roten Schimmer
sehen.
Laser Class IIIa mW maximum (kollimiert in die Faser) 5 mW max.
Leistung. Einstellung Dauerlicht und 3 Hz gepulst.
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Fiber Checker Pro-Spezifikationen
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| Laserklasse |
Class IIIa |
| Wellenlänge: |
650 nm ± 10 nm @ 25 °C |
| Spektrallänge: |
< 10 nm |
| Ausgabeleistung: |
>-0,6 mW @ 25 °C |
| Modus: |
CW/Pulse |
| Batterie: |
2*AAA Batterie 1,5 V |
| Indikator: |
Power/Battery Low |
| Verlässliche Ausgabeleistung: |
± 0,2 mW |
| Reichweite: |
Sichtbar bis 3 km |
| Arbeitstemperatur: |
0 °C ~ 50 °C |
| Lagertemperatur: |
0 °C ~ 70 °C |
Fehlersuche an Patchkabeln

Fehler durch Knickschutz sichtbar. Der Schutz für
den Laseranschluss ist gut zu sehen.
Stecker mit verschiedenen Polierqualitäten:
Je besser der Stecker poliert ist, umso weniger leuchtet die Ferrule,
denn das Licht wird nicht an Glasunebenheiten reflektiert, sondern
kann aus der Faser austreten.
Fehlersuche bei einem Kunden
Freitags
funktionierte das LWL Netz noch, montags nicht mehr. Mit einem Laser
zur Fehlersuche wurde Licht von einem Ende eingekoppelt. Der Kabelkanal
wurde im nächsten Raum geöffnet und das Kabel um den Finger
gebogen. Dabei konnte austretendes Licht beobachtet werden.
Nachdem
dies in einigen Räumen beobachtet werden konnte, war an der
6. Stelle kein Lichtaustritt festzustellen. Daraufhin wurde der
Kanal vor dieser Stelle geöffnet und es fand sich ein Mäusenest.
Die Mäuse hatten vorsichtig über ca. 40 cm den Kabelmantel
"entfernt" und an einem Punkt auch die Faser durchgenagt.
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